Im Rahmen des Food4CE-Projekts werden 5 regionale und 1 transnationales Zentrum eingerichtet. Das Ziel der Innovationszentren ist es, Akteure aus verschiedenen Sektoren zusammenzubringen, um AFN in Mitteleuropa voranzubringen. Die Innovationszentren ermöglichen den Wissenstransfer zwischen Forschern, Wirtschaftsexperten, Lebensmittelherstellern, Logistikunternehmen und politischen Entscheidungsträgern und schaffen so ein einzigartiges transnationales Unterstützungsnetzwerk für mitteleuropäische AFNs. Mit der Unterstützung von OpenENLoCC werden die Innovationszentren auch nach dem Ende der Projekte aktiv bleiben. Teile der regionalen Innovationszentren werden in die Dienste von Organisationen integriert, die Unternehmen unterstützen (regionale Entwicklungsagenturen, Handwerkskammern, Forschungseinrichtungen oder regionale Lebensmittelzentren usw.).
Regionale Innovationszentren werden zum Gesamtziel der Förderung des Wissenstransfers, der gemeinsamen Schaffung von Innovationen und der Förderung verbesserter AFNs in Mitteleuropa beitragen.
ORbITaLA (Slowenien)
Der ORbITaLA Innovation Hub (IH) ist eine dynamische Plattform zur Bewältigung einiger der dringendsten Herausforderungen, mit denen alternative Lebensmittelnetzwerke (AFN) in Slowenien konfrontiert sind - Digitalisierung, fortschrittliche Logistik und Transport. Durch die Förderung von Zusammenarbeit, Innovation und praktischen Problemlösungen bietet das Zentrum den Akteuren die Werkzeuge und das Fachwissen, die sie benötigen, um ihre täglichen Herausforderungen bei der Lieferung von Waren an ihre Kunden zu bewältigen.
Anhand von Best-Practice-Beispielen aus der Praxis, maßgeschneiderten Lösungen und individueller Unterstützung das ORbITaLA Experten aus dem Logistiksektor und der Forschung zusammen, um mit alternativen Lebensmittelnetzwerken (AFN) zusammenzuarbeiten und diese Herausforderungen effektiv zu bewältigen. Praktische Workshops, Co-Creation-Sitzungen und Beratungsdienste stehen im Mittelpunkt dieses Ansatzes, um sicherzustellen, dass die Lösungen nicht nur innovativ, sondern auch umsetzbar und relevant sind.
Das ORbITaLA Innovation Hub möchte Sloweniens führendes Ausbildungs- und Beratungszentrum für AFNs werden, das deren Wachstum in jeder Entwicklungsphase unterstützt und den Weg für eine nachhaltigere und effizientere Zukunft der Lebensmittelversorgungsketten ebnet.
Beirat: Regionalentwicklungsagentur für Podravje - Maribor; Fakultät für Bauingenieurwesen, Verkehrstechnik und Architektur; Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung; Fakultät für Landwirtschaft und Biowissenschaften; Kammer für Land- und Forstwirtschaft Sloweniens (KGZS) - Institut für Land- und Forstwirtschaft Maribor; Genossenschaft Dobrina; Post Slowenien.
Kontaktinformationen
| IH-Leiter: | RRA Podravje Maribor |
| Adresse: | Pobreška cesta 20, 2000 Maribor (Slowenien) |
| Art: | Virtuell und physisch |
| Betriebszeiten: | Online: jeden Tag. Live: Mittwoch, 8:00 - 13:00 |
| Kontaktangaben: | mag. Danijela Kocuvan, danijela.kocuvan@rra-podravje.si |
Innovationszentrum (Österreich)
Der Austrian Innovation Hub (IH) dient als dynamische Plattform für die Vernetzung verschiedener Stakeholder. Dies schafft Raum, Herausforderungen im Wissensaustausch anzugehen und diese durch interaktive Problemlösungen zu verbessern.
Zu den wichtigsten beteiligten Akteuren gehören Hochschul- und Forschungseinrichtungen, der österreichische Fachhochschulsektor sowie innovative KMU und Unternehmensförderungsorganisationen wie die Wirtschaftskammer Wien. Darüber hinaus bindet der IH öffentliche Behörden auf allen Ebenen ein, darunter lokale Einrichtungen wie die Stadtwerke, regionale Partner und nationale Behörden wie das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.
Durch die Förderung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit will der Austrian Innovation Hub nachhaltige Innovationen vorantreiben, indem Netzwerke von Stakeholdern gestärkt werden, was zur Entwicklung von wirkungsvollen Lösungen für die Region beitragen wird.
Beirat: Fachhochschule des BFI Wien; ECONSULT; Wirtschaftskammer; Bundesministerium der Republik Österreich - Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.
Kontaktinformationen
| IH-Leiter: | Fachhochschule des BFI Wien (UAS BFI) |
| Adresse: | Wohlmutstraße 22, 1020 Wien (Österreich) |
| Art: | Virtuell |
| Betriebszeiten: | Online: Montag - Donnerstag, 10:00 - 16:00 |
| Kontaktangaben: | David Strauß, David.Strauss@fh-vie.ac.at |
Localog (Italien)
Der Localog Innovation Hub (IH) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit zwischen alternativen Lebensmittelnetzwerken (AFN) und anderen Interessenvertretern zu fördern, um ein nachhaltiges und widerstandsfähiges regionales Lebensmittelsystem zu entwickeln. Zu seinen Hauptzielen gehört die kontinuierliche Unterstützung von AFNs bei ihrem Wachstum und ihrer Weiterentwicklung, während gleichzeitig die Entwicklung von Gemeinschaftsinitiativen und innovativen Projekten gefördert wird, die zu einem langfristigen Systemwandel beitragen.
In der Anfangsphase wird sich der Innovation Hub darauf konzentrieren, die spezifischen Bedürfnisse der AFNs zu ermitteln, ein Umfeld des Vertrauens und der Zusammenarbeit zu schaffen und Schulungen und maßgeschneiderte Unterstützung anzubieten. Sie wird bewährte Verfahren und innovative Lösungen, insbesondere in den Bereichen Logistik und Geschäftsmodelle, ermitteln und fördern und gleichzeitig die Interessengruppen im Rahmen eines partizipativen Prozesses an der Entwicklung eines umfassenden regionalen Aktionsplans beteiligen.
Mit Blick auf die Zukunft möchte der Innovation Hub eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung einer gemeinsamen Vision für ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Lebensmittelsystem spielen. Er wird die Fortschritte der AFNs weiterhin gezielt unterstützen und ihnen helfen, Herausforderungen zu bewältigen und Chancen zu nutzen. Der IH wird auch der Konzeption und Umsetzung von Kooperationsinitiativen und -projekten Vorrang einräumen, die das regionale Lebensmittelökosystem weiter stärken und langfristige Wirkung und Nachhaltigkeit gewährleisten.
Beirat: Institut für Transport und Logistik - Bologna; Stadtverwaltung Bologna; GD Landwirtschaft / GD Mobilität - Region Emilia Romagna; Food Hub Srl; CAAB Bologna; Art-ER; Clust-ER Agrifood.
Kontaktinformationen
| IH-Leiter: | Stiftung Institut für Verkehr und Logistik (ITL) |
| Adresse: | Viale Aldo Moro 38, Bologna (Italien) |
| Art: | Virtuell und physisch |
| Betriebszeiten: | Online: Montag - Freitag, 10:00 - 17:00 |
| Kontaktangaben: | Lorenzo Cello, lorenzo.cello@fondazioneitl.org |
FOOD4Health (Ungarn)
Der FOOD4Health Innovation Hub (IH) setzt sich dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit von Erzeugern und Verarbeitern zu verbessern, indem er ihre Marktchancen erweitert, und eine stärkere Integration, Digitalisierung und Bildung fördert. Seine Aufgabe ist es, das Management von landwirtschaftlichen Produkten entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette durch fortschrittliche digitale Tools und datengesteuerte Entscheidungsfindung zu optimieren.
Das Zentrum wird eine umfassende Palette von Dienstleistungen anbieten, darunter Datenmanagement, Automatisierung und Kommunikationslösungen. Durch die Nutzung dieser Technologien sollen die Beteiligten in die Lage versetzt werden, fundierte, datengestützte Entscheidungen zu treffen, die Effizienz und Innovation im gesamten Agrar- und Ernährungssektor fördern.
Beirat: Institut für Lebensmittelwissenschaft und -technologie; CIBUS Hungaricus; Landwirtschaftsministerium; Institut für Agrarwirtschaft; Ungarische Landwirtschaftskammer; SmileyMed GmbH; Ungarischer Verband für Logistik, Einkauf und Bestandsmanagement.
Kontaktinformationen
| IH-Leiter: | Ungarische Universität für Landwirtschaft und Biowissenschaften (MATE) |
| Adresse: | Villányi út 29-43, H-1118 Budapest (Ungarn) |
| Art: | Virtuell und physisch |
| Betriebszeiten: | Online: jeden Tag Live: Freitag, 8:00 - 13:00 |
| Kontaktangaben: | Géza Hitka, PhD, Hitka.geza@uni-mate.hu |
PULS Innovationszentrum (Polen)
Der PULS Innovation Hub (IH) widmet sich der Förderung von Innovation und Nachhaltigkeit im Agrar- und Lebensmittelsektor, indem er sich mit den wichtigsten Herausforderungen und Chancen auseinandersetzt. Zu seinen Zielen gehören die Entwicklung umfassender Geschäftspläne, die Durchführung von Rentabilitätsanalysen, die Optimierung der Produktionsintensität - sei es durch Erhöhung, Verringerung oder Umstellung auf umweltfreundlichere Verfahren - und die Bewertung der Nachhaltigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben. Darüber hinaus konzentriert sich das Zentrum auf die Bewertung und Reduzierung von Logistikkosten, um die Effizienz kurzer Lebensmittelversorgungsketten zu verbessern.
Ein Schwerpunkt der Innovationsdrehscheibe ist die Ermittlung der Stärken und Schwächen von landwirtschaftlichen Betrieben, die in kurzen Lebensmittelversorgungsketten tätig sind. Durch die Analyse dieser Dynamik zielt die Drehscheibe darauf ab, die Gesamteffizienz zu verbessern, die Rolle kurzer Lieferketten im Agrar- und Ernährungssektor zu stärken und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Eine der wichtigsten Prioritäten ist die Förderung einer stärkeren Integration und Zusammenarbeit zwischen den an kurzen Versorgungsketten beteiligten Akteuren, um ein kohärenteres und widerstandsfähigeres Ökosystem zu schaffen.
Beirat: PULS; L-PIT; Landwirtschaftliches Beratungszentrum in der Region Wielkopolska; AgroIntegracja Sp z o.o.; Abteilung für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Marschallamt der Region Wielkopolska; Vertreter der zu PULS gehörenden Versuchsbetriebe; Bank of Credit Agricole; CSCMP - Council of Supply Chain Management Professionals; Fresh Logistics Polska; Top Farms.
Contact information
| IH-Leiter: | Posener Universität für Biowissenschaften (PULS) |
| Anschrift: | Wojska Polskiego 28, 60-637 Poznań (Polen) |
| Art: | Virtuell |
| Betriebszeiten: | Online: Montag (12:00-14:00) und Mittwoch (10:00-12:00) |
| Kontaktangaben: | Alina Nowotarska, alina.nowotarska@up.poznan.pl |
Food4CE TIH
Das Ziel des Transnational Innovation Hub ist es, den Wissensaustausch und die Unterstützung zwischen den teilnehmenden Ländern zu erleichtern. Als kollaborative Plattform wird sie den Austausch von Erfahrungen, bewährten Verfahren und Bedürfnissen über nationale Grenzen hinweg ermöglichen und so das kollektive Wissen erweitern. Darüber hinaus wird die Drehscheibe ein einzigartiges Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung fördern, das die Zusammenarbeit zwischen regionalen Drehscheiben aus verschiedenen Ländern unterstützt, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen, Erkenntnisse auszutauschen und die Gesamtfunktionalität der AFNs in Mitteleuropa zu verbessern. Durch die Förderung von Integration und Zusammenarbeit bringt die Drehscheibe Akteure aus verschiedenen Ländern zusammen und fördert so eine breitere Perspektive und die Annahme innovativer Lösungen auf transnationaler Ebene.
Kontaktinformationen
| TIH-Leiter: | OPEN ENLoCC |
| Adresse: | Avenue Louise 146, 1050 Bruxelles (Belgien) |